Theses

What you can find here

The descriptions of Bachelor and Master theses on this site should give an overview of possible topics at our research group. It is always possible to provide an individual topic that is different, but similar to those topics here. Especially in the section on completed theses, one can find previous topics which might serve as a starting point for modified or extended new topics. If you have any questions on the proposed topics, please contact the person which is responsible for the topic.

 


Proposed Topics

Conception and Implementation of a benchmark environment for Service Composition (Bachelor/Master Thesis)

Services are software units that are distributed in a network and that have been developed for machine based interaction. Current research examines the automatized composition of services to new software units. The goal of this thesis is to develop a concept and an implementation of an environment in which such algorithms can be benchmarked. One part of the thesis is the development of generators for ontologies and service descriptions. Also, a generator for composition problems must be developed. The third aspect of the thesis is the development of an evaluation scheme for composition algorithms.

In combination with a reference implementation of a composition algorithm, the task is also possible as a master thesis.

Contact: Felix Mohr


Running Theses


Completed Theses

Evaluation kooperativer Bewegungsstrategien für Roboter in unbekannten merkmalsarmen Umgebungen (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
In unbekannten merkmalsarmen Umgebungen können sich Agenten lokalisieren, indem sie künstliche Landmarken in die Umgebung einfügen und diese als Referenz verwenden. Bei Gruppen von Agenten können diese Rolle auch Teammitglieder übernehmen. Eine Vorwärtsbewegung einer Gruppe von Agenten folgt dann einer festen Choreographie, die die Fehler in der Lokalisierung minimieren soll.
In dieser Bachelorarbeit sollen in einer Simulationsumgebung einige Strategien für solche Bewegungen in Roboterteams implementiert und evaluiert werden. Je nach Leistungsstand des Studenten können auch Varianten und zusätzliche neue Strategien entwickelt werden.

Contact: Th. Lettmann

Automatische Anomalieerkennung im Systemfluss von Geldautomaten mittels maschinellem Lernen (Bachelorarbeit)

(Description only available in German)

Thema

Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwickelung und Implementierung eines modellbasierten Verfahrens zur Anomalieerkennung in Geldautomaten. Als Ausgangspunkt dient der Algorithmus RTI+ von S. Verwer. Der Algorithmus soll auf das spezielle Problem adaptiert, prototypisch implementiert und anhand von realen Daten evaluiert werden.

Die Bachelorarbeit wird in Zusammenarbeit mit der Wincor Nixdorf durchgeführt.

Kontakt: Maik AnderkaTimo Klerx

Konzept und Prototyp einer Softwareunterstützung zur Technologiefrühaufklärung (Bachelorarbeit)

(Description only available in German)

Thema

In dieser Bachelorarbeit soll ein Konzept für eine Software erarbeitet werden, welche Methoden des Text Minings nutzt, um relevante Technologien eines bestimmten Themenfeldes zu finden, eine Vorauswahl zu treffen und sie einer groben Entwicklungsstufe zuzuordnen. Das Konzept soll in einem Prototypen umgesetzt und evaluiert werden. Als Validierungsbeispiel wurde „Cashless Payment“ als festes technologisches Themengebiet gewählt, dass mit dem Prototypen auf Technologiepotentiale untersucht wird.

Die Bachelorarbeit wird in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Produktentstehung durchgeführt.

Kontakt: Maik Anderka

Plugin für die Genre Analyse von Web-Seiten (Bachelorarbeit)

(Description only available in German)

Thema
Die Suche nach Informationen im Web wird durch Suchmaschinen hervorragend unterstützt. Allerdings läßt sich die Suche nicht auf Seiten bestimmter Klassen einschränken, z.B. auf Wiki-Seiten. Solche Klassen von Webseiten bezeichnet man auch als Genres und die Bestimmung von Genre-Zugehörigkeiten sowie das Ausnutzen dieser Information als Genre Analyse. Zur Unterstützung der Suche mit Suchmaschinen soll -- ein Eingriff in die Suche ist ja nicht möglich -- die Genre-Zugehörigkeit der gefundenen Webseiten bestimmt und angezeigt werden. Ein Prototyp einer solchen Anwendung existiert in Form eines Firefox-Plugin für die Suche mit Google.

Im Rahmen der Bachelorarbeit soll ein analoges Plugin erstellt werden, dass an die Ergebnisse einer neueren Arbeit zur Genre-Analyse nutzt. Da die für die Klassifikation benötigten Features einer Webseite bestimmt werden müssen und dadurch eine Verzögerung bei der Präsentation der Suchergebnisse verursacht wird, sollen Experimente durchgeführt werden, die Qualität und Effizienz der Genre Klassifikation für unterschiedliche Feature Sets in Beziehung setzen.

Für die Bachelorarbeit werden Kenntnisse in der Programmierung mit Java und Javascript vorausgesetzt. Kenntnisse zum Maschinellen Lernen, z.B. aus der Vorlesung "Grundlagen wissensbasierter Systeme" sind erwünscht. Ein eigenständiges Einarbeiten in Plugin Technologien ist gefordert.

Beginn der Arbeit: Frühjahr 2012

Kontakt: Th. Lettmann

Lernen mit neuronalen Netzen in Multiagentensystemen (Bachelorarbeit)

(Description only available in German)

Thema
Viele Aufgaben in Multiagentensystemen erfordern zur Lösung Kooperation und Koordination der beteiligten Agenten. Bei der Betrachtung von Agenten als Modell für Roboter ist es beispielsweise wichtig, dass diese nicht kollidieren (Koordination) und dass sie zusammenarbeiten, wenn sie Aufgaben nicht alleine erfüllen können (Kooperation). Fest implementiertes Verhalten hat den Nachteil, dass sich die Agenten auf Veränderungen der Umwelt nur schwer einstellen können. Es ist daher sinnvoll, Verhalten zu lernen, so dass sich die Agenten zur Laufzeit an neue Situationen anpassen können. Neuronale Netze besitzen die Fähigkeit zur Adaption, d.h. sie können nach einigem Training auch unbekannte Daten erkennen.

In dieser Arbeit sollen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von neuronalen Netzen zum Lernen solcher Fähigkeiten in Multiagentensystemen untersucht werden. Das Ziel soll sein, dass Agenten in der Lage sind, ähnliche Situationen zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten. Im Rahmen dieser Arbeit soll zuerst geeignete Literatur gesichtet werden um dann eine Auswahl der vorhandenen Verfahren theoretisch und experimentell zu vergleichen. Für diesen Vergleich soll ein einfaches Mehragenten-Problem ausgewählt werden, das Kooperation und/oder Koordination zur Lösung erfordert.

Kontakt: Michael Baumann

Lokales Abschätzen globaler Systemzustände in Multiagentensystemen (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Im General Online Partitioning Problem (GOPP) geht es darum, dezentral eine Menge von Agenten gleichmäßig, distanz- und kostenminimal auf eine Menge von Zielen im euklidischen Raum zu verteilen. Die Umgebung kann dabei unterschiedliche Arten von Hindernissen sowie Regionen mit speziellen Eigenschaften enthalten. Die Agenten verfügen lediglich über lokales Wissen und können unter Berücksichtigung der Hindernisse mit ihren Nachbarn lokal kommunizieren.
Mit Hilfe eines verteilten Algorithmus sollen die Agenten lokal lernen dieses globale Optimierungsproblem im Sinne einer gegebenen Zielfunktion zu lösen. Ein Ansatz dazu verwendet Reinforcement Learning Techniken, bei denen die Aktionen der Agenten in den einzelnen Zuständen bewertet werden. Auf Basis der Bewertung entscheiden die Agenten, ob eine ausgeführte Aktion "gut" oder "schlecht" war und lernen somit in welchen Zuständen welche Aktionen sinnvoll sind, um das Problem effizient zu lösen. Da die Agenten im gegebenen Szenario keine Rückmeldungen von der Umwelt selbst erhalten können, soll eine globale Bewertung der aktuellen Situation als Feedback verwendet werden. Dies würde jedoch eine zentrale Instanz bzw. erhöhten Kommunikationsaufwand erfordern.
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem jeder Agent lokal durch Nachrichtenaustausch eine gute Abschätzung des globalen Systemzustandes bestimmen kann. Hierzu ist zunächst eine übersicht über vorhandene Verfahren, z.B. aus dem Bereich der Peer-to-Peer Netze zu erstellen und deren Einsatz zu evaluieren. Darauf aufbauend soll ein Ansatz entwickelt und in einem vorhandenen Simulator als Modul realisiert werden. Abschließend soll eine Analyse hinsichtlich der Nachrichtenkomplexität und der Güte der Abschätzung erfolgen.

Contact: Thomas Kemmerich

Detektion und Tracking von Gesichtern in Bildern (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
In sicherheitskritischen Einsatzbereichen müssen technische Geräte überwacht werden, zum Beispiel durch Kameras. Um zu verhindern, dass autorisierte Benutzer durch andere Personen ausgespäht werden, sollen Sequenzen von Kamerabildern auf enthaltene Gesichter geprüft werden und die Bewegungen der Gesichter verfolgt werden, um autorisierte Benutzer, zufällige Passanten und Ausspähversuche unterscheiden zu können.
Verfahren zur Gesichtserkennung liegen als C-Code oder Java-Code vor. Im Rahmen der Arbeit ist auf dieser Basis eine Gesichtserkennung ausreichender Qualität (Kopfneigung, Profil) zu implementieren, die ein Tracking der erkannten Gesichter erlaubt. Mit Hilfe einfacher Entscheidungsverfahrens sollen potentielle Ausspähversuche erkannt werden. Im Rahmen der Arbeit sind aussagefähige Beschreibungen der Verfahren zu erstellen, die insbesondere Laufzeit- und Platzkomplexität enthalten. Die Anwendung soll in einer Experimentierumgebung mit verschiedenen Beispielfällen getestet werden können.
Die Bachelor-Arbeit wird in Zusammenarbeit mit der Wincor Nixdorf und dem s-lab durchgeführt.
Betreuer: Dr. St. Priesterjahn (Wincor Nixdorf), Dr. Th. Lettmann (Universität Paderborn)

Contact: Th. Lettmann

Trust Mechanisms in Locally Open Multiagent Systems (Master Thesis)

Topic
We deal with large sets of agents and interactions between these agents. The agents form a graph structure where the nodes represent the agents and the links represent the neighbors of an agent. An agent is only allowed to interact or communicate with its direct neighbors. The agents only have local information. Additionally the graph structure is dynamic, as the agents rewire their connections and therefore get new neighbors.

in the literature one can find different mechanisms for introducing trust to rate individuel agents. There agents have lists of values for the relyability of their neighbors. If new neighbors are injected into the neighborhood this list grows. But what happens with the knowledge that has been obtained about agents to which no direct link exists because of the network dynamics? If such knowledge is just refused one could speak about a locally open multiagent system. However, the goal of this thesis is to develop trust and reputation mechanisms that can handles these dynamics and lead to highly cooperative agents.

As the application domain we concentrate on the Task Allocation Problem where agents have to process tasks that require specific skills. The agents behave due to the rule "If you helf me, I will help you". Therefore we need a trust value that rates the belief of an agent that another agent will reciprocally help in the future.

Contact: Markus Eberling

Coalition Formation for Task Allocation in Multiagent Systems (Bachelor Thesis)

Topic
Task allocation in multiagent systemsis the problem of decentrally slitting and distributing tasks to a set of agents. Coalition formation can be interpreted as defining strategies for team formation to handle tasks. The goal of this thesis is to give an overview of coalition formation techniques in the context of the task allocation problem. After this step, an existing or new model should be described and implemented. With the help of this model a bundle of existing approaches from the literature should be evaluated.

The agents should form an interaction network. Here, the nodes should represent the agents and the edges should represent the interaction possibilities between the agents. The set of tasks should be known to the agents, but only direct neighbors are allowed to help an agent with its tasks. Additionally the agents only have limited resources which makes this problem NP-hard. Nevertheless the goal should be to maximize the global utility of the system.

Contact: Markus Eberling

Interaktion und vertrauenswürdiges Verhalten in Multiagentensystemen (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Betrachtet werden große Agentenmengen und die Interaktionen zwischen den einzelnen Agenten. Die Agenten bilden einen Graphen, wobei die Knoten einzelne Agenten repräsentieren und die Kanten die Nachbarschaft eines Agenten beschreiben. Ein Agent darf nur mit seinen Nachbarn kommunizieren und interagieren. Die Agenten besitzen also nur lokale Informationen.
Basierend auf diesen Informationen sollen die Agenten Aufgaben erledigen, für die Kooperation in den meisten Fällen unerlässlich ist. Um Aufgaben zu erledigen, müssen die Agenten ihre zur Verfügung stehenden Ressourcen einsetzen. Hier stellt sich die Frage, wie viele Ressourcen und zu welchem Preis ein Agent diese einsetzen möchte. Es entstehen dabei Probleme, dass zu viele Ressourcen angeboten werden oder zu wenig. In beiden Fällen kann es dazu führen, dass eine Aufgabe nicht erledigt werden kann. Allerdings kann dies den Nutzen des einzelnen Agenten erhöhen.
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwicklung eines Ansatzes, der diese Probleme umgeht, ohne den Agenten ihre Autonomie zu nehmen. Dabei gilt es zunächst die einschlägige Literatur zu sichten und eine übersicht über existierende Ansätze zu erstellen. Darauf aufbauend soll dann das Modell und dessen Evaluation erfolgen.

Contact: Markus Eberling

Learning to Cooperate in Agent Networks (Master Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Ein Agentennetz ist ein Graph, wobei die Knoten einzelne Agenten repräsentieren und die Kanten die Nachbarschaft eines Agenten beschreiben. Nur mit seinen Nachbarn darf ein Agent kommunizieren und interagieren. Die Agenten besitzen also nur lokale Informationen.
Basierend auf diesen Informationen sollen die Agenten lernen mit wem sie kooperieren. Ein Ansatz kann sein, dass die Agenten unterschiedliche Zustände besitzen und somit die lokalen Informationen die Zustände ihrer Nachbarn bilden. Der Agent selbst soll dann entscheiden, mit welchen seiner Nachbarn er kooperieren würde oder ob er das Netzwerk verändern möchte, indem er bestehende Verbindungen durch neue Verbindungen ersetzt.
Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines Ansatzes, wie Agenten in dem gegebenen Szenario auf Basis der lokalen Informationen Strategien lernen. Dabei gilt es zunächst die einschlägige Literatur zu sichten und den Einsatz konventioneller Lernverfahren zu analysieren. Darauf aufbauend soll dann ein Lösungsansatz entwickelt werden inklusive einer Evaluierung und Machbarkeitsanalyse.

Contact: Markus Eberling

Cooperative Agents in Uncooperative Environments (Diploma Thesis)

(Description only available in German)

Thema
In dieser Arbeit soll es um Umgebungen gehen, in denen eigennütziges Handeln von Agenten zu einer Erhöhung des eigenen Nutzens führt. Dies kann beispielsweise die Nichtkooperation sein, da Kooperation zu eigenen Kosten (Zeit, Rechenaufwand, usw.) führt. Umgebungen dieser Art haben meist die Gestalt einer Variante des aus der Spieltheorie bekannten Prisoner's Dilemmas. Die Nichtkooperation dort kann nicht zu schlechterem Nutzen führen, während die Kooperation Risiken birgt. Global gesehen ist allerdings die Kooperation die bessere Alternative für den Gesamtnutzen.
In dieser Arbeit soll die Kooperation in solchen Umgebungen anhand eines Aufgabenverteilungsproblems betrachtet werden. Agenten haben nur bestimmte Fähigkeiten, die nur ausreichen und Teilaufgaben zu lösen. Größere Aufgaben können sie nur in einem Team leisten, was allerdings für einige Teammitglieder zu Kosten führt. In diesem Szenario sollen Möglichkeiten untersucht werden, wie globale Kooperation entstehen kann.

Contact: Markus Eberling

Meme und Kooperation in Multiagentensystemen (Diploma Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Neben der genetischen Evolution, die relativ langsam voranschreitet, gibt es auch den Begriff der kulturellen Evolution. Der Begriff "Mem" wurde erstmals von Dawkings 1976 eingeführt als Analogon zu einem Gen. Ein Mem ist ein Gedanke, der sich von Individuum zu Individuum fortpflanzt und sich auch verändert kann.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Ansatzes, wie durch diesen Mechanismus Kooperation in einem Multiagentensystem entstehen kann. Dabei ähneln sich Agenten, wenn ihre Meme ähnlich sind. In diesem Bereich gibt es eine Reihe an Veröffentlichungen, die es zu lesen und zu klassifizieren gilt. Anschließend soll das erworbene Wissen zu einem Ansatz führen, der in einer zu entwickelnden Umgebung eine hohe Kooperationsrate entstehen lässt.

Contact: Markus Eberling

Dezentrale Aufgabenverteilung in Multiagentensystemen (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
In serverlosen Peer-to-Peer Netzwerken werden Anfragen direkt an Knoten des Netzwerkes gestellt. Diese Anfragen können vermehrt an bestimmte Knoten gestellt werden, was zu einer unausgewogenen Abarbeitung dieser Anfragen führen kann.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer dezentralen Anfragenverteilung zwischen Netzwerkknoten, die als Multiagentensystem betrachtet werden sollen. Innerhalb des Netzwerkes soll die Aufgabenabarbeitung ausgewogen erledigt werden. Durch diesen Mechanismus soll Kooperation in dem Netzwerk entstehen. Dabei ist ein wichtiger Punkt die Betrachtung unterschiedlicher Anfrageszenarios. Für diese sollen optimale Verteilungen gefunden werden, wenn eine zentrale Instanz vorhanden wäre. Anschließend sollen die Ergebnisse des dezentralen Ansatzes mit dem zentralen Ansatz verglichen werden.

Contact: Markus Eberling

Experimenteller Vergleich von Penalty-Funktionen für Evolutionsstrategien (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Unter einem numerischen restringierten Optimierungsproblem versteht man das Problem, eine Funktion zu maximieren oder zu minimieren unter der Bedingung eines eingeschränkten Suchraums. Die Beschränkung des Suchraums kann z.B. durch eine Reihe von Gleichungen oder Ungleichungen gegeben sein. Die gängigsten Restriktionsbehandlungsmethoden für evolutionäre Algorithmen sind die so genannten Penalty-Funktionen oder auch Straffunktionen genannt. Dabei wird die Fitness eines Individuums, das sich im ungültigen Bereich des Suchraums befindet, durch einen Strafterm reduziert.

Ziel dieser Arbeit ist die Implementierung und der experimentelle Vergleich verschiedener Penalty-Funktionen. Folgende Formen von Penalty-Funktionen sollen hierbei berücksichtigt werden:

  • Statische Penalty-Funktionen
  • Dynamische Penalty-Funktionen
  • Annealing Penalty-Funktionen
  • Adaptive Penalty-Funktionen
  • Death Penalty

Neben der Einarbeitung in evolutionäre Algorithmen erfordert die Studienarbeit Interesse an der Fragestellung der experimentellen Erforschung der Restriktionsbehandlungsmethoden. Die Implementierung der Algorithmen kann wahlweise in Java oder C++ erfolgen.

Kontakt: Oliver Kramer

Evolutionäre Algorithmen und Geschlechter (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Im Laufe der Evolution hat sich in der Natur das Konzept von Geschlechtern als überaus erfolgreich erwiesen und durchgesetzt.  Die unterschiedlichen Geschlechter selektieren ihre Sexualpartner nach verschiedenen Kriterien. Das Geschlechterkonzept in evolutionäre Algorithmen integriert und hat sich bei der Behandlung restringierter Problemräume als erfolgreich erwiesen. In der Praxis ist der Suchraum vieler numerischer Probleme stark eingeschränkt, z.B. durch Materialeigenschaften oder ingenieurwissenschaftliche Randbedingungen. Um mit derartigen Suchräumen umgehen zu können,  müssen Optimierheuristiken um Modifikationen erweiterter werden, die die Behandlung restringierter Probleme ermöglichen. Für Evolutionsstrategien wurde die Methode TSES (two sexes evolution strategy) vorgeschlagen, die darauf basiert, jedem Individuum ein Merkmal zuzuordnen, das über sein Selektionsziel entscheidet. Entweder wird das Individuum nach der unrestringierten Zielfunktion oder nach Erfüllung der Restriktionen hin optimiert. Der Kern des Verfahrens liegt darin, dass mit Hilfe der Rekombination, die nur zwischen Individuen unterschiedlichen Geschlechts durchgeführt werden darf, Lösungen nahe des Optimums des Gesamtproblems entstehen.

Ziel der Arbeit ist die experimentelle Erforschung der TSES (two sexes evolution strategy). Offenbar ist deren Erfolg stark abhängig von der Wahl geeigneter Parameter. Die TSES soll mit verschiedenen Modifikationen und Parametrisierungen auf einer breiten Auswahl von Testfunktionen experimentell untersucht werden. Die Arbeit setzt Interesse im Bereich evolutionäre Algorithmen und Kenntnisse in Java zur Implementierung des Verfahrens voraus.

Kontakt: Oliver Kramer

Überblick über schwarmbasierte Algorithmen und Implementierung eines beispielhaften Swarm Based Routing Ansatzes (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Das von natürlichen Phänomenen inspirierte Schwarmverhalten von Ameisen- oder Bienenkolonien ist seit mehreren Jahren Grundlage für erfolgreich eingesetzte Algorithmen aus dem Bereich Swarm Intelligence. Die durch Pheromone gesteuerte Futtersuche bei Ameisen wird zur Netzwerk Optimierung eingesetzt und der Nestbau unterschiedlicher Wespen- oder Termitenarten wird in Hinblick auf Einsatzmöglichkeiten zur Strukturbildung untersucht.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über existierende Einsatzfelder von natürlichen Schwarm-Algorithmen zu geben und die Lösungen qualitativ mit anderen Heuristiken zu vergleichen. Ein besonderes Augenmerk soll auf Routing-Lösungen geworfen werden. Diese sollen beispielhaft zur Steuerung eines Verkehrsfluss-Optimierungssystems implementiert werden.

Der Schwerpunkt der Arbeit richtet sich danach, ob es sich um eine Studien- oder Diplomarbeit handelt und wo die Interessen der Studentin/des Studenten liegen.

Kontakt: Andreas Goebels

Evolutionär gesteuertes Lernen von Regelmengen für zelluläre Automaten (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Zelluläre Automaten (CA) sind seit Beginn der Informatik ein interessantes und vieluntersuchtes Vorschungsgebiet, das bereits 1970 durch Conway’s Game of Life einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht wurde. Mit Hilfe von sehr einfachen Regeln wird hier versucht, emergentes Verhalten zu produzieren. Vor einigen Jahren wurden von Melanie Mitchell Versuche unternommen, die Regelmengen für einfache, eindimensionale zelluläre Automaten durch genetische Algorithmen zu erzeugen. Das Ziel war, eine Klassifizierung einer zufälligen Anfangsbelegung eines CA zu erreichen.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Forschungsergebnisse von Mitchell nachzuvollziehen und eine einsetzbare und gut Dokumentierte Implementierung eines CA zur Verfügung zu stellen, die für verschiedenste Aufgabenstellungen genutzt werden kann. Die Regelgenerierung soll wie bei Mitchell durch einen genetischen Algorithmus erfolgen, dessen Parameter optimiert werden müssen.

Zu untersuchen ist auch die Erweiterung vom 1D auf den 2D Fall für kleine Probleminstanzen. Die Implementierung sollte möglichst in Java durchgeführt werden, um auch den Einsatz der Software auf Webseiten mit Hilfe von Applets zu ermöglichen.

Kontakt: Andreas Goebels

Überblick über den Einsatz und die Entstehung von Hierarchien in speziellen Algorithmen und Umgebungen (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
Hierarchien sind in den unterschiedlichsten Bereich unseres Alltags bzw. unseres Umfeldes vertreten, innerhalb der Gesellschaft, in Unternehmen, aber auch im Tierreich bei in Gruppen zusammenleben Tierkolonien, z.B. diverse Affenarten. Dieses häufige Auftreten legt nahe, dass eine Hierarchisierung gleicher oder ähnlicher Individuen sinnvoll bzw. notwendig ist, abhängig von der zu bewältigenden Problemstellung.

In unserem Umfeld soll untersucht werde, inwieweit sich Hierarchien emergent bilden können und ob dieses abhängig von Problemstellungen unterschiedlich ausfallen.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über existierende Hierarchie-Ansätze in der Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik zu geben. Betrachtet werden sollen in diesem Zusammenhang Multi Agenten Systeme, in denen ein einzelner Agent koordinierende Fähigkeiten besitzt, natürliche Schwärme (Ameisen- / Wespenkolonien), in denen einzelne Individuen andere steuern bzw. beeinflussen können (Bienenkönigin), aber auch Unternehmensstrukturen, die hierarchisch aufgebaut sind.

Es soll untersucht werden, welche Arten von Hierarchien häufig auftreten und ob es "typische" Probleme gibt, die gut/schlecht mit Hierarchien gelöst werden können.

Kontakt: Andreas Goebels

Überblick über Routen-Planungs-Systeme und eingesetze Algorithmen zur Navigation in unbekannten Verkehrsnetzen (Bachelor Thesis)

(Description only available in German)

Thema
In einer Vielzahl der aktuellen Automodelle gehört ein Routenplanungssystem zur Standardausstattung, auch im Internet erfreuen sich solche Routenplaner immer größerer Beliebtheit. Die Qualität eines solchen Systems lässt sich u.a. an den folgenden drei Punkten beurteilen:

  1. Qualität der gefundenen Route
  2. Quantität des Datenbestandes
  3. Benutzerfreundlichkeit / Integration ins Fahrzeug

Aktuelle Routenplaner arbeiten in den meisten Fällen mit globalen Informationen und einer statischen Datenbasis, lediglich einzelne Staumeldungen des Verkehrsfunks werden ggfs. berücksichtigt.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über existierende Routenplanungs-Systeme, speziell in Fahrzeugen, zu geben. Im Einzelnen sollen die eingesetzten Algorithmen zur Wegberechnung und das Datenformat, auf dem die Berechnungen durchgeführt werden, beschrieben und verglichen werden. Wenn eine Schnittstelle zur Datenbasis existiert, soll auch auf diese eingegangen werden.

Kontakt: Andreas Goebels

A Study of Evolutionary Algorithms for the Satisfiability Problem (SAT) (Bachelor /Diploma Thesis)

Topic

The satisfiability problem (SAT) is a classic NP-complete problem and has been applied on several practical problems, such as consistency check and circuit design. The solutions to SAT can be divided into two categories: complete and incomplete methods. The complete methods include the approaches based on the Davis-Putnam (DP) algorithm. This sort of approaches can exactly determine the satisfiability of a given formula; however, it is computationally intensive with the increasing size of atoms. The incomplete methods include local search and evolutionary algorithms. These approaches can find the solution efficiently but not determinately.Evolutionary algorithms (EAs), including genetic algorithm (GA), genetic programming (GP), evolutionary strategies (ES),…etc.), are well-known heuristic algorithms based on the simulation of natural mechanisms and Darwin’s “Survival of the Fittest”. The effectiveness of EAs has been widely validated in search and optimization problems. Recently, some researchers proposed the evolutionary algorithms for SAT, but until now, their performance is not comparable with the state-of-the-art methods. In this study, we plan to investigate the existing evolutionary algorithms for SAT and analyze the influence of genetic operators upon their performance in SAT. Finally, we propose to develop a new algorithm based on a specific statistic heuristic.

Job Description

  • Survey and study the existing evolutionary algorithms for SAT.
  • Investigate the influence of genetic operators (chromosome representation, fitness function, crossover, mutation, and incorporation of local search) on SAT.
  • Performance comparison and analysis.
  • Develop a new evolutionary approach based on statistic heuristics.

Kontakt: Chuan-Kang Ting

Imprint | Webmaster | Recent changes: 17.10.2016