Informationen für Master Wirtschaftsinformatik Studierende

0. Neue Studienordnung Master Wirtschaftsinformatik ab 1.4.2010

Zum Sommersemster 2010 gibt es eine neue Studienrordnung Master Wirtschaftsinformatik (WinfoMaster 2010),
die einen anderen Umfang an Informatik-Veranstaltungen vorsieht. Studierende, die vor 1.4.2010 im alten Master Wirtschaftsinformatik eingeschrieben waren, können sich durch Antrag beim Prüfungsamt umschreiben lassen in die neue Studienordnung Master Wirtschaftsinformatik (WinfoMaster 2010). Ein Wechsel zurück zur alten Studienordnung ist nicht mehr möglich.Studierende, die sich zum 1.4.2010 oder später in den StudiengangMaster Wirtschaftsinformatik einschreiben, müssen nach der neuen Studienrodnung Master Wirtschaftsinformatik (WinfoMaster 2010) studieren.

Wirtschaftsinformatik-Master-Studierende müssen in der Informatiksäule gemäß der neuen Studienrordnung Master Wirtschaftsinformatik (WinfoMaster 2010) folgendes absolvieren:
3 kleine Informatik-Module (= 6 Veranstaltungen aus dem Informatik-Bachelor im Umfang von je V2 Ü1  mit insgesamt  6*4 ECTS-Punkten = 24 ECTS-Punkten )
2 große Informatik-Module inklusive Seminar (= 3 Veranstaltungen aus dem Informatik-Master im Umfang von je V2 Ü1 + 1 Seminarveranstaltung aus dem Informatik-Master im Umfang von S2 mit insgesamt  4*4 ECTS-Punkten = 16 ECTS-Punkten )
In Summe ergibt das  18 SWS Vorlesung, 9 SWS Übung und 2 SWS Seminar  bzw.  40 ECTS-Punkte. 

1. Wieviele Wahlpflichtveranstaltungen müssen im Teilgebiet Informatik von Wirtschaftsinformatik-Master Studierenden mindestens gewählt werden?

1.1. Kleine und große Informatik-Module sind aus den wählbaren Veranstaltungen des Bereiches "Wahlpflicht Informatik" mindestens in dem Umfang zu wählen, wie der Studienplan es vorschreibt. Für ein Belegungsbeispiel siehe Studienverlaufsplan Master Wirtschaftsinformatik nach alter Studienordnung Master Wirtschaftschaftsinformatik. Für ein Belegungsbeispiel nach der neuen Studienordnung Master Wirtschaftschaftsinformatik siehe Studienverlaufsplan Master Wirtschaftsinformatik (WinfoMaster 2010).

1.2. Lediglich bei den Seminaren gibt es folgende Einschränkung:

Die Wirtschaftsinformatik-Master Studierenden sollen in den Wahlpflichtbereich Informatik genau ein Seminar einbringen, wie von der Studienordnung gefordert. Die darüber hinaus geforderten Leistungen (kleine und große Informatik-Module) können weder durch Proseminare noch durch Seminare abgedeckt werden.

2. Welche Lehrveranstaltungen sind im Teilgebiet Informatik als Wahlpflichtveranstaltungen für Wirtschaftsinformatik-Master-Studierende wählbar?

2. Zur Auswahl als "Wahlpflichtveranstaltungen Informatik" für Wirtschaftsinformatik-Master Studierende stehen (automatisch) alle Veranstaltungen der Informatik,
die weder explizit auf einer Sperrliste aufgelistet noch als Bachelor-Veranstaltung für Wirtschaftsinformatik Studierende angeboten werden.

2.1.Die Sperrliste enthält alle Informatik-Proseminare, -Oberseminare und -Projektgruppen und die Informatik-Grundstudiums-Veranstaltungen, die nicht für Wirtschaftsinformatik Studierende vorgesehen sind (konkret: Mathematik 2 für Informatiker, Mathematik 3 für Informatiker, GIT,GRA, Theoretische Informatik, SWT-Praktikum). 

2.2. Die Sperrliste enthält weiterhin wenige spezifische Veranstaltungen. Derzeit:

Krüger: Kooperation als Phänomen und Instrument in Wirtschaft und Informatik
(diese Veranstaltung ist aber mittlerweile im Rahmen des Verteifungsgebietes Wirtschaftsinformatik wählbar).

2.3. zu den Bachelorveranstaltungen gehören außer den Bachelor-Pflichtveranstaltungen die Wahlpflichtveranstaltugen des Wirtschaftsinformatik-Bachelors (derzeit Modellbasierte Softwareentwicklung, Fundamental Algorithms, Optimierung, Methoden des Algorithmenentwurfs) bzw. deren Äquivalente in Englisch (Model-based Software Engineering, Fundamental Algorithms, Optimization, Methods of Algorithm Design). 


3. Welche Voraussetzungen sind beim Besuch von Lehrveranstaltungen zu beachten?

3. Trotz der an sich freien Wahl der Module sind die Voraussetzungen für einzelne Lehr-Veranstaltungen von den Studierenden zu beachten.
Diese Voraussetzungen ergeben sich aus dem Modulhandbuch, legen also eine gewisse Reihenfolge fest, sperren aber keine Veranstaltungen.

Um die Wahlmöglichkeiten zu erweitern, wurden zwei Gruppen von wählbaren Veranstaltungen definiert:

3.1. Im WebPTool kennzeichnen die Veranstalter alle Veranstaltungen im WebPTool mit "WInfo"
die als "Wahlpflichtveranstaltungen Informatik" für WInfo-Master-Studierende in Frage kommen,
ohne dass sie spezielle Vorkenntnisse aus Mathe 2, Theo Inf, SWT-Praktikum, GTI oder GRA benötigen.
Diese Lehrveranstaltungen können ohne Antrag als "Wahlpflichtveranstaltung Informatik" von Wirtschaftsinformatik-Master Studierenden gewählt werden.

3.2. Alle übrigen Lehrveranstaltungen der Informatik, die nicht auf der Sperrliste stehen, sind ebenfalls ohne Antrag wählbar,
bauen aber evtl. zum Teil auf Veranstaltungen des Infomrmatik-Grundstudiums auf, die nicht für Wirtschaftsinformatik-Studierende vorgesehen sind. Dabei müssen sich die Studierenden selbst ggf. nötige Vorkenntnisse im benötigten Umfang aus den Lehrveranstaltungen
Mathe 2, Theo Inf, SWT-Praktikum, GTI oder GRA anlesen.
Diese Veranstaltungen haben kein Kürzel Winfo im WebPTool.
Auch diese LV können ohne Antrag als "Wahlpflichtveranstaltung Informatik" von Wirtschaftsinformatik-Master Studierenden gewählt werden,
jedoch wird ein Gespräch mit dem Veranstalter über ggf. nötige Vorkenntnisse vor Beginn der Lehrveranstaltung empfohlen.

3.3. Lehrveranstaltungen der Sperrliste dürfen ebenfalls besucht werden,
werden jedoch nicht als "Wahlpflichtveranstaltungen Informatik" für Wirtschaftsinformatik-Master Studierende anerkannt.




Anlage: 

Liste der im Wirtschaftsinformatik-Master im "Vertiefungsgebiet Informatik" mit Kennung WInfo konkret wählbaren Lehrveranstaltungen
(also Veranstaltungen, die nur laut Modulhandbuch in der richtigen Reihenfolge gehört werden müssen,
also ggf. auf weiteren auch für WInfo-Studierende wählbaren Veranstaltungen aufbauen,
aber keine zusätzliche Einarbeitung in Kapitel aus Mathe 2 oder 3 oder TheoInf oder GTI, GRA oder SWT-Praktikum erfordern).
Im WebPTool werden ggf. weitere Lehrveranstaltungen dieser Gruppe mit dem Kürzel "WInfo" kenntlich gemacht.


Veranstaltungen wählbar für kleine Informatik-Module

Grundsätzlich alle, bei denen ein Kürzel Winfo und entweder i-b5 oder i-b6 im WebPTool steht.
Weiterhin alle i-b5 und i-b6 Lehrveranstaltungen, soweit sie weder Winfo-Bachelor-Veranstaltung sind noch auf der Sperrliste auftreten,
wobei bei Veranstaltungen ohne Kürzel Winfo der Veranstalter wegen der benötigten Vorkenntnisse kontaktiert werden sollte.

Auf Wunsch des Studierenden kann statt einer Lehrveranstaltung für ein kleines Informatik-Modul
auch eine Lehrveranstaltung eines großen Informatik-Moduls eingebracht werden (aber umgekehrt geht das nicht).

Derzeit (WS 2008+SS 2009) sind folgende Veranstaltungen für kleine Informatik-Module zugelassen, sofern sie angeboten werden:

- Databases and information systems 1
- Verteilte Systeme
- Programming Languages and Compilers
- Gestaltung von Webauftritten
- Rechnernetze
- Parallelität und Kommunikation
- Softwaremodellierung mit formalen Methoden
- Grundlagen Wissensbasierter Systeme
- Kontextuelle Informatik

Veranstaltungen wählbar für große Informatik-Module

Grundsätzlich alle, bei denen ein Kürzel Winfo und i-m im WebPTool steht.
Weiterhin alle i-m Lehrveranstaltungen, soweit sie nicht auf der Sperrliste auftreten,
wobei bei Veranstaltungen ohne Kürzel Winfo der Veranstalter wegen der benötigten Vorkenntnisse kontaktiert werden sollte.

Derzeit (WS 2008+SS 2009) sind das folgende Veranstaltungen für große Informatik-Module zugelassen, sofern sie angeboten werden:

- Prolog mit Anwendungen in Interpreterbau und Sprachverstehen
- Databases and information systems 2
- Web Engineering
- Maschinelles Lernen
- Informatik und Gesellschaft
- Real Time Operating Systems (in English)
- Skriptsprachen
- Architektur paralleler Rechensysteme
- Daten und Informationsvisualisierung (begrenzte Teilnehmerzahl)
- Routing and data management in networks
- Modelchecking (in English)
- Daten- und Informationsvisualisierung
- Objektorientierte Programmierung
- Intelligenz in eingebetteten Systemen
- Heuristische Suchverfahren
- Propositional Proof Systems (in English)
- IT-Sicherheit
- Softwareergonomie
- Software Quality Assurance (in English)
- Mobilkommunikation
- Compilation Methods
- Real Time Pperating Systems

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